Warum und wozu?
Menschen, die sich für die Erhaltung ihrer Lebensgrundlagen einsetzen, werden selbst zunehmend Opfer von Gewalt ...
Menschen, die sich für die Erhaltung ihrer Lebensgrundlagen einsetzen, werden selbst zunehmend Opfer von Gewalt ...
“Flexibel sein”, das haben wir auf dem weltwärts – Seminar oft gehört, ist eine unheimlich wichtige Eigenschaft für das Entdecken und Leben in einer anderen Kultur.

Die Guanábana (zu deutsch: Stachelannone) ist in Costa Rica eine beliebte Frucht, um daraus Erfrischungsgetränke (zusammen mit viel Zucker) herzustellen oder auch einfach so das Fruchtfleisch zu essen. Der Geschmack ist zwar säuerlich, aber durchaus sehr lecker. Guanábanas wachsen in vielen Gärten und an Wegesrändern; die Bäume werden normalerweise ca. 10 Meter hoch und produzieren im Jahr bis zu 24 Früchte, die durchschnittlich etwa 2 Kilo wiegen. Der Grund warum diese Früchte in Europa kaum bekannt sind, ist die Druckempfindlichkeit der reifen Früchte, aufgrund der sie sich nur schwer transportieren lassen und daher in der Regel nur lokal vermarktet werden. Eigentlich geht es in diesem Blog-Eintrag aber nicht direkt um die Guanábana…
Samstag um 9Uhr30: Louisa und ich stehen das erste Mal nach dem Korridor wieder in Gummistiefeln mit Schaufeln in der Hand da, diesmal aber geht es zum Community Garden in Puerto Jiménez. Dieser Garten ist ein Stück Land, welches von einem Einheimischen zur Verfügung gestellt wurde, um einen Gemeinschaftsgarten zu errichten.
Miguel weiß nicht nur mehr über Pflanzen als irgendwer anders den ich kenne, ist von Costa Rica nach Kolumbien gewandert und hat Arbofilia gegründet, sondern kann auch Handlesen. Aufmerksam schaut er auf meine ausgestreckten Hände, so wie er es schon bei zwei Personen vor mir gemacht hat. Dreht sie um, schaut sich die Finger an, misst ihr Verhältnis zur Handfläche, dreht sie wieder zurück, drückt auf meine Handballen und schaut gespannt, wie sich die Farbe verändert.