Warum und wozu?
Menschen, die sich für die Erhaltung ihrer Lebensgrundlagen einsetzen, werden selbst zunehmend Opfer von Gewalt ...
Menschen, die sich für die Erhaltung ihrer Lebensgrundlagen einsetzen, werden selbst zunehmend Opfer von Gewalt ...
Vor ein paar Tagen erzählt uns Stefany (Tochter meiner Chefin), dass ihre Tochter Fabiana bald in der Schule eine Präsentation über wer hätte das gedacht Deutschland halten soll. Da eignen wir Freiwillige uns doch ganz fantastisch auch als Vorzeigemodelle! Jeder Schüler soll einen Vortrag über ein anderes Land anlässlich des Kulturtages am Sonntag, den 12. Oktober, halten.
Nach monatelangem Nachfragen, Bitten, Telefonieren und Warten haben wir vor kurzem endlich unsere langersehnten Mülleimer für die Calle Zamora bekommen. Dabei handelt es sich um Industriestahltonnen die als Mülleimer umfunktioniert wurden. Ursprünglich sollten mal 6 Stück davon bei uns ankommen. Nach dem abstrusen Verschwinden von allen 6 Tonnen und erneutem Warten sind letztlich nur 3 angekommen. Aber immerhin besser als nichts.

Ein Nachtrag aus dem August: damals herrschte bei uns in San Ramón Partystimmung unter dem Motto Una familia en fiesta. Die Festivitäten wurden von der katholischen Kirche organisiert und umfassten mehrere abendliche Konzerte, mehrere Zelte in denen Privatleute verschiedene Produkte, Pflanzen, Schmuck oder Dienstleistungen angeboten haben, sowie viele verschiedene Essenstände und Süßigkeitenhändler.
Seit über drei Wochen sind die "Neuen" teilweise nun schon in Costa Rica und nach mehreren Wochen Regenwald nun auch wieder in der Zivilisation und im Chaos San Josés angekommen. Höchste Zeit also uns als Gruppe bei der Deutschen Botschaft vorzustellen.

Unsere Chefin und Gastmutter Matilde hat noch am Vortag erzählt, wir würden in ein kleines Dorf fahren, dessen Name Margarita lautet. In diesem Dorf leben die Maleku, ein indigener Stamm Costa Ricas. Ich bin gespannt was uns dort erwartet, da ich weitere Details wegen meines spärlichen Spanisch nur wenig verstanden hatte.