Warum und wozu?
Menschen, die sich für die Erhaltung ihrer Lebensgrundlagen einsetzen, werden selbst zunehmend Opfer von Gewalt ...
Menschen, die sich für die Erhaltung ihrer Lebensgrundlagen einsetzen, werden selbst zunehmend Opfer von Gewalt ...

Da wären wir also, San Jose, die Hauptstadt Costa Ricas. Nach der langen Reise und der Ankunft um 3 Uhr Nachts, kam mir die Statd zunächst surreal vor. Als wäre man in einem Film. Die Kombination zwischen der Erschöpfung und dem ganzen Neuen welches einen Umgebt, machte den Moment so unwirklich. Das sollte sich die über die nächsten zwei Wochen ändern, nicht der Teil, dass es einem neu vorkommt, sondern der, dass man tatsächlich alles in Ruhe wahrnehmen kann.

Nachdem wir schon einige Stunden unsere Aufgaben gemacht hatten (Spanisch lernen, unseren ökologischen Fußabdruck ausrechnen und uns weiter mit dem Programmieren zu beschäftigen) fuhren wir mit dem Bus zu „la Feria de agricultor en Zapote“ einem bekannten Markt in der Hauptstadt Costa Ricas. Begleitet wurden wir von einer der Freiwilligen, Jossy, aus dem letzen Jahrgang.

Nach der Ankunft konnte ich den Dreck der Reise schön in einem Badezimmer in der Dusche wegwaschen. Das betone ich, weil es Luxus ist. Dann ins Bett fallen in einem frisch bezogenen Bett in einem Zimmer für mich allein. Nachts bekam ich auch schon einen Schock;
Frankfurt nach Atlanta, Atlanta nach Mexiko, Mexiko nach San Jose. So sah unser Flugplan aus. Jede Menge Zwischenstopps, einer aber sollte etwas ganz besonderes werden, unser Stopp in Mexiko. Nach knapp 24 Stunden Reise für mich, kamen meine Mitfreiwilligen und ich am 29. September 2022, um 22:20 Uhr in Mexiko-Stadt an. Geplant waren hier zehn Stunden Aufenthalt, bevor es dann um 8 Uhr weiter nach San Jose gehen sollte. Wie gesagt, das war geplant. Das Pläne aber auch schief gehen können, sollten wir nähmlich noch erfahren.