Warum und wozu?
Menschen, die sich für die Erhaltung ihrer Lebensgrundlagen einsetzen, werden selbst zunehmend Opfer von Gewalt ...
Menschen, die sich für die Erhaltung ihrer Lebensgrundlagen einsetzen, werden selbst zunehmend Opfer von Gewalt ...
Im dritten Teil des wundersamen Tierlebens stelle ich euch Gürteltier, Geckos und Brüllaffen vor. Meine erste Begegnung mit einem Gürteltier war ziemlich spannend: es war etwa 21 Uhr abends, draußen war es natürlich schon stockdunkel, nur der Mond gab noch ein schwaches Licht. Ich lag lesend auf meinem Bett. Mein erstes Gürteltier hörte ich, bevor ich es sah (auch wenn ich noch nicht wusste, dass ich ein Gürteltier höre).
Ich bin in Deutschland noch nie getrampt, das hätte ich mich nie getraut. Auch in Costa Rica dachte ich anfangs so, bis ich irgendwann das erste Mal zusammen mit Mitfreiwilligen den Daumen rausgehalten habe. Irgendwann habe ich mich dann auch alleine an die Straße gestellt. Inzwischen habe ich festgestellt, dass das Trampen in vielerlei Hinsicht mein Leben bereichert hat und möchte diese Erfahrung gerne teilen.
Doch warum dieses Risiko eingehen, wo Costa Rica doch ein flächendeckendes Bussystem hat?
Kahle Bäume sind im Jahreszeitengeprägten Europa ein Zeichen für die kalte Zeit im Jahr: Lebkuchen, Schlittenfahren, Einkuscheln. In Guanacaste und anderen subhumiden bis ariden Landstrichen verlieren die Bäume im Sommer ihre Blätter, weil es zu trocken ist.

Eines der Tätigkeitsfelder meiner Organisation "Fedeagua" ist die Zusammenarbeit mit Kleinbauern. Einer dieser Kleinbauern ist Roger (sprich Roche), er kooperiert schon mehrere Jahre mit Fedeagua und ist sogar Teil des Vorstandes. Seine Familie und er bewirtschaften eine Finca (einen Bauernhof) in den Hügeln nördlich von Nicoya, die Stadt nahe der Finca von Fedeagua, wo wir wohnen.