Warum und wozu?
Menschen, die sich für die Erhaltung ihrer Lebensgrundlagen einsetzen, werden selbst zunehmend Opfer von Gewalt ...
Menschen, die sich für die Erhaltung ihrer Lebensgrundlagen einsetzen, werden selbst zunehmend Opfer von Gewalt ...
Manche Ärgernisse kehren immer wieder ... und ganz selten keimt dann die Hoffnung, es könnte nun abgeschlossen sein. Diesen Eindruck gewinnt man, wenn man sich in die Geschichte zum Bau eines Staudammprojektes in Costa Rica einarbeitet - den Diquís-Damm bei Buenos Aires im Süden des Landes.
Da besucht unser Herr Bundespräsident das Land, in dem ich gerade arbeite und hinterher liest man in der Presse, er sähe Costa Rica als weltweites Vorbild für Umweltschutz und den Einsatz erneuerbarer Energien. Ich kann mir vorstellen, ihm und seiner Frau wurde in der kurzen Zeit des Aufenthalts ein guter Eindruck vermittelt, denn wenn man einen Staatsgast zu Besuch hat, präsentiert man sich im besten Licht.
Was war das? Da sitzt man nach getaner Arbeit daheim und dann um kurz vor fünf fängt die Erde an sich zu schütteln?! Aber nicht bloß ein bisschen, sondern so richtig heftig! Mir schlottern jetzt, Stunden später, wie ich diese Zeilen schreibe, immer noch die Knie. Bis heute hab ich gelegentlichkleine Terremotos erlebt, aber das heute war ein richtig großes - da müssen zwei Erdplatten ganz schön aneinander gerieben haben. Vielleicht kann man es vergleichen als würde die Titanic gegen das eigene Haus fahren, mit voller Wucht und mehrmals hintereinander.
Zugegebenermaßen, Panama City ist nicht unbedingt ein Thema, was man auf dem Blog von Forest Guardians erwarten würde. Doch wenn man nach 7 Monaten Regenwald über die 1669 m lange Brücke der Amerikas fährt, die das nördliche Mittelamerika mit dem südlichen verbindet, und die hochgewachsene Skyline der Weltstadt sich aus dem trüben Smog gen Himmel strecken sieht, ruft das ein Gefühl der Überwältigung hervor. Ja doch, das war ein fremdes und gleichzeitig ein heimatliches Gefühl.
Das Wort Bananenrepublik wird oft abwertend für Länder verwendet, in denen durch Einflussnahme von ausländischen Unternehmen Korruption, Verbrechen, mafiöse Tätigkeiten, Vetternwirtschaft, persönliche Bereicherung auf Staatskosten und zweifelhafte Wahlen gefördert werden. Die Günstlinge (Präsidenten) lassen Gesetze schreiben, hebeln die Verfassung aus und stopfen sich das Geld in die eigenen Taschen, während das Volksinteresse keinerlei Berücksichtigung findet.