Warum und wozu?
Menschen, die sich für die Erhaltung ihrer Lebensgrundlagen einsetzen, werden selbst zunehmend Opfer von Gewalt ...
Menschen, die sich für die Erhaltung ihrer Lebensgrundlagen einsetzen, werden selbst zunehmend Opfer von Gewalt ...
Reflexionen und Gedanken - In keiner anderen Region der Erde müssen so viele Umwelt- und Menschenrechts-AktivistInnen ihr Leben geben wie in Zentralamerika. Für vier Tage war ich in Repräsentation meiner Organisation bei einem Kongress, dessen Ziel die Ausarbeitung der Strategie einer geschlossenen Allianz gegen die wirtschaftlichen und machtpolitischen Interessen und damit einhergehender Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen in Mesoamerika sein sollte.
Es begab sich aber zu der Zeit, als FEDEAGUA noch nicht von Sozialisten bewohnt war, sondern einem Indigenendorf glich, dass sich zwei indigene Familien in einem Nachbarschaftsstreit verwickelt sahen.
Rund um den Golf aber auch auf fünf Inseln leben rund 30 000 Menschen die sich und ihre Familien fast ausschließlich vom Fischfang ernähren. Sie verkaufen ihren frisch gefangenen Fisch an die jeweiligen Dorffischereien, die diese dann wiederum an größere Fischereien verkaufen oder sie direkt zu Supermarktketten wie Wallmart oder Pali liefern.
Eine größere Gruppe von Journalisten und Parkrangern wurde am 14. Juli 2017 im Okapi Wildlife Reservat von einer bewaffneten Rebellengruppe angegriffen. Vermutlich handelte es sich um die Mai Mai-Rebellen, die in Wilderei und illegalen Bergbau involviert sind.
Die Arbeit ist längst zum Alltag geworden, vor allem deshalb, weil das Sprachliche jetzt keine große Sache mehr ist und ich seltener eine Arbeit verrichte, die noch ganz neu ist. Das Aufgabenspektrum, seit dem Beginn der Trockenzeit im Dezember, hat sich zunehmend zu praktischen Tätigkeiten hin entwickelt. So gibt es in diesem Jahr sehr viele Veranstaltungen zu bewältigen, denn es finden 2017 insgesamt etwa 15 politische Schulen statt.