Warum und wozu?
Menschen, die sich für die Erhaltung ihrer Lebensgrundlagen einsetzen, werden selbst zunehmend Opfer von Gewalt ...
Menschen, die sich für die Erhaltung ihrer Lebensgrundlagen einsetzen, werden selbst zunehmend Opfer von Gewalt ...
Als ich am Vorabend meine Gastmutter fragte, was Morgen anstehe und wann ich aufstehen müsse, habe ich nur irgendwas von 5 Uhr in der Früh aufstehen, um den Bus zu nehmen und einen Spaziergang machen verstanden. Da meine Spanisch-Kenntnisse noch gegen 0 gingen hatte ich also keine Ahnung was wir am nächsten Tag unternehmen würden. So stellte ich mir den Wecker auf 4.55 Uhr und schlief neugierig ein, was am nächsten Tag anstehen könne.
„Ein Ende das auch ein Anfang ist“ mit diesen Worten wurden wir vor mehr als drei Monaten, nach dreizehn Jahren, von der Schule verabschiedet. Unweigerlich erinnert fühlte ich mich an diese Worte, als wir nach den ersten zwei Wochen im Korridor zu unseren Projekten aufbrachen. Wieder ging etwas zu Ende, was gleichzeitig der Beginn von etwas Neuem war.
Das Leben im Korridor kann man sich durch und durch harmonisch vorstellen. Unser Haus liegt direkt an dem tollen Fluss zum Baden und rundum umgeben von Urwaldbäumen. Wir leben hier meistens in harmonischer Eintracht und sehen täglich exotische Tiere wie die Weißschulterkapuziner-Affen, Tukane oder Nasenbären. Man hört ständig die Geräusche des Waldes, des Regens, der auf das Stationsdach prasselt, und der Zikaden und Vögel. Durch und durch harmonisch also.
In Indonesien gibt es über 350 ethnische Gruppen, von denen die meisten malaiischer Herkunft sind. Die größte ethnische Gruppe Indonesiens sind die Javaner, die fast 42 Prozent der indonesischen Bevölkerung ausmachen. Darüber hinaus leben in Indonesien über 50 Millionen Angehörige indigener Völker. Hierzu zählen auch die Dayak, die auf der Insel Borneo – die sich Indonesien, Malaysia und das kleine Königreich Brunei teilen – leben.

Der feierliche Moment meiner Krönung: die Knolle macht mich zur Queen of Kurkuma
„Du bist jetzt die Queen of Kurkuma“, eröffnet mir Paulina mit einem Grinsen, das ihr ganzes Gesicht erleuchtet. Sie drückt mir eine Prachtknolle in die Hand. Die restliche Erde, die sich zwischen den Fingern der Wurzel versteckt, bröckelt in meine Hand. Was für eine ehrenvolle Krönung! Als ich beginne die frisch geernteten Knollen mit einer Zahnbürste zu säubern, überlege ich wie man das orangerote Gold am besten vermarkten könnte. Während das Harz meine Finger gelb färbt, schwelge ich Gedanken darüber wie ich meinen Respekt vor Adobe Indesign überwinden könnte, um ein ansehnliches Verkaufsetikett zu designen.