Warum und wozu?
Menschen, die sich für die Erhaltung ihrer Lebensgrundlagen einsetzen, werden selbst zunehmend Opfer von Gewalt ...
Menschen, die sich für die Erhaltung ihrer Lebensgrundlagen einsetzen, werden selbst zunehmend Opfer von Gewalt ...

Im Ökosystem des Stationsgebäudes im Korridor mitten im Regenwald Costa Ricas sind neben zwei menschlichen Freiwilligen (voluntarii humanii) und unzähligen Insekten noch zwei domestizierte Säugetiere bekannt: Der Hund Rambo und die Katze Birgit. Schon bald nach Ankunft wurden die Rollen dieser Tiere deutlich: Rambo ist der treue und liebevolle Hund, der sich gerne streicheln lässt. Die Katze dagegen ist eine kratzbürstige Bestie, die jeden, der sich ihr nähert anfaucht und kratzen möchte. (Birgit: lateinisch Bestia Birgita aus der Familie der Feles)
Frauenfeindlich haben sie gesagt, Machismo, haben sie gesagt. Aber William ist freundlich, er gibt sich Mühe langsam zu sprechen, weil wir nur wenig verstehen. Er macht seine Witze und regt sich künstlich darüber auf, dass wir sie nicht verstehen. Ich mag William.
Heute möchte ich damit beginnen, euch von meinen ersten zwei Wochen meines Freiwilligen Dienstes in Costa Rica zu berichten. Nach drei Wochen mit schlechter Wlan-Verbindung im Dschungel und auf Durchreise ist es mir nun endlich möglich.
ich bin nun knapp 2 Wochen in Costa Rica. Seit meiner Ankunft befinde ich mich mit den anderen Freiwilligen, die bereits Freunde geworden sind im Korridor, ein Projekt der Organisation Arbofilia. Die „Station“, wie sie genannt wird, wo wir Freiwilligen untergebracht sind, befindet sich mitten im Regenwald und besitzt weder Wände noch Fenster.

Die honduranische Umweltschützerin und Menschenrechts-Aktivistin Berta Cáceres ist am frühen Morgen des 3. März in ihrem Haus in La Esperanza im Westen des mittelamerikanischen Landes von Unbekannten getötet worden. Jahrelang boten Berta und ihre Organisation COPINH der Regierung von Honduras und Großkonzernen die Stirn.